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Die Zahl der Gäste ist schätzungsweise um 200 auf etwa 1.000 gesunken. Für die Macher des Kleinenbremer Dorfmarktes ist das kein Problem. Ihnen kommt es vor allem auf die Geselligkeit an.
Geselligkeit ist Trumpf: Entspannt genießen die Besucher auf dem Mönkhoff-Hof den Tag. © Stefan Lyrath Porta Westfalica-Kleinenbremen. Geschätzte 1.000 Besucher hat am Sonntag der Kleinenbremer Dorfmarkt auf den Mönkhoff-Hof neben der Grundschule gelockt. „Wir sind zufrieden“, sagt Jörg Achilles, der Vorsitzende des Bezirksausschusses. „Die Stimmung war hervorragend.“ „Massel gehabt, dass es nicht geregnet hat“ Mit einem Stand, an dem es Speisen aus ihrem Heimatland gab, waren Geflüchtete vertreten, um deren Integration ins Dorfleben sich seit vielen Jahren ehrenamtliche Helfer des Vereins „Hilfe für Flüchtlinge“ kümmern. Andere mischten sich unter das Publikum. „Wir wollen die Geflüchteten dabei haben“, betont Jörg Achilles. Insgesamt waren 20 Stände mit Leckereien, Getränken, selbst gemachtem Schmuck, Deko-Artikel, genähten Taschen, Herbstkränzen oder Gestecken aufgebaut. Vor einem Jahr hatte der Dorfmarkt nach einer Schätzung der Veranstalter vom Bezirksausschuss rund 1.200 Besucher. Den leichten Rückgang führt der Vorsitzende unter anderem darauf zurück, dass 2024 gleichzeitig ein Kreativmarkt von Besucher-Bergwerk und Museum lief. Beide Veranstaltungen hatten damals voneinander profitiert. Außerdem hätten diesmal weniger Radfahrer als zuletzt den Mönkhoff-Hof angesteuert, was vermutlich am Wind und dem drohenden Regen gelegen habe. „Das Wetter hätte zwar besser sein können, aber wir haben Massel gehabt, dass es nicht geregnet hat“, so Achilles. Heimatverein beteiligte sich mit Mahl- und Backtag Auf der Jagd nach ständig neuen Besucherrekorden sind die Macher ohnehin nicht. „Es kommt vielmehr auf die Geselligkeit an“, betont der Vorsitzende. Und da gehen die Kleinenbremer selbst mit gutem Beispiel voran. Für viele von ihnen, so Jörg Achilles, sei der Besuch des Dorfmarktes „ein gern genutztes Pflichtprogramm“.
Am Stand des Fördervereins für Besucher-Bergwerk und Museum bastelt Sarah Hohmeier-Bierwirth vom „Glückauf Kleinenbremen“-Vorstand mit Kindern. - © Stefan Lyrath Wie immer beteiligte sich der Kleinenbremer Heimatverein mit einem Mahl- und Backtag. Als Hobby-Müller waren Vorsitzender Walter Caselitz und Eckhard Bruß in der mehr als 200 Jahre alten Mönkhoffschen Wassermühle im Einsatz. „Wir hatten unerwartet viele Leute zu Besuch, die alle großes Interesse zeigten und intensiv nachfragten“, berichtet Caselitz. „Ich habe den ganzen Tag erzählt.“ Gelobt worden seien das ehrenamtliche Engagement und die familiäre Stimmung auf dem Dorfmarkt: In Kleinenbremen, so das Urteil vieler Besucher, sei es „gemütlich und alles ein bisschen legerer“. Zum ersten Mal dabei: der Förderverein Glückauf Kleinenbremen Geöffnet war am Sonntag auch das Meierhof-Backhaus, in dem sich 20 Aktive der Backgruppe des Heimatvereins um die Gäste kümmerten. „Circa 200 Brote, 50 Hefezöpfe, 30 Bleche Butterkuchen und jede Menge Heißgetränke haben dankbare, hungrige Abnehmer gefunden“, berichtet Ulrike Müller, die Initiatorin der Gruppe. Eine Cafeteria hatten der Betreuungsverein und der Förderverein der Grundschule aufgebaut. Mit im Boot waren auch die anderen örtlichen Vereine. Zum ersten Mal einen Stand aufgebaut hatte „Glückauf Kleinenbremen“, der neu gegründete Förderverein von Besucher-Bergwerk und Museum. Ehrenamtliche nutzten in mehreren Schichten die Gelegenheit, den Verein vorzustellen, um Mitglieder zu werben und druckfrische Flyer zu verteilen, die wenige Tage vor der Veranstaltung fertig geworden waren. „Auf dem Dorfmarkt haben wir sieben neue Mitglieder gewonnen, berichtet der stellvertretende Vorsitzende Dietmar Lehmann. Bisher seien es jetzt 19. „Viele Menschen haben uns gesagt, wie wichtig es ist, dass Besucher-Bergwerk und Museum erhalten bleiben.“ Laut Lehmann liegen die Flyer (Auflage: 2.000) im Portaner Rathaus aus und werden außerdem bei allen großen Festen verteilt. |

