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Nun hat die Jury auch den großen Millionenantrag von Kreis Minden-Lübbecke und Stadt Porta für die Neuaufstellung des Besucherbergwerks in Kleinenbremen positiv bewertet. Jetzt muss die Politik nachziehen.
Die Gebäude auf dem Gelände des Besucherbergwerks werden energetisch saniert. Zudem soll ein neues touristisches Konzept realisiert werden. © Vanessa Gugenheimer Porta Westfalica-Kleinenbremen. Aller guten Dinge sind drei: Das gilt für das Besucherbergwerk und Museum in Kleinenbremen. Denn im dritten Anlauf hat eine Jury den Antrag auf eine millionenschwere Förderung für ein neues touristisches Konzept positiv bewertet. Eine entsprechende MT-Information bestätigt Rainer Riemenschneider vom Amt für Strukturentwicklung des Kreises Minden-Lübbecke. Mehr als acht Millionen Euro Förderung Für die touristische Neuausrichtung fallen insgesamt Kosten von geplant rund acht Millionen Euro an, davon wären 6,4 Millionen Euro förderfähig. Laut Riemenschneider muss die kommunale GmbH des Bergwerks nun noch den formalen EFRE-Antrag (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) einreichen. Durch die positive Vorauswahl der Jury sei die Fördermittelbewilligung aber sicher, betont Riemenschneider. Damit das Paket dann geschnürt werden kann, müssen auch noch die Politiker auf Kreis- und Stadtebene grünes Licht geben. Denn mit dem Förderantrag ist ein jeweiliger Eigenanteil der beiden Gesellschafter verbunden. Das gilt auch für den bereits bewilligten Förderantrag zur energetischen Sanierung der Gebäude auf dem Gelände, die sich in Kreiseigentum befinden. Hier geht es um Gesamtkosten von 2,7 Million Euro, von denen 2,2 Millionen förderfähig sind. Die Voten der Politik werden für den 23. und 30. Juni erwartet. |
