Kapitän Pascal Gunjaca spricht im MT-Podcast über die schwierige Situation des TuS Kleinenbremen.

Die MT-Redakteure Sebastian Külbel udn Astrid Plaßhenrich sprachen mit Pascal Gunjaca, Kapitän des TuS Kleinenbremen, über die Zukunft der Mannschafft.

Minden. Seit 28 Jahren spielt Pascal Gunjaca beim TuS Kleinenbremen und erlebt gerade eine der schwierigsten Phasen seiner Fußball-Karriere. Der A-Kreisligist kämpft in einer verkorksten Saison um den Klassenerhalt, und der 33-jährige Kapitän leidet mit.

„Man macht sich schon Gedanken, was das mit den Jungs und dem Umfeld macht“, sagt Gunjaca im MT-Fußball-Podcast „Die Amateure“ – und wendet die kurze Grübelei schnell ins Positive: „Wir nehmen es als Aufgabe, das gemeinsam zu meistern. So eine Phase ist auch ein Lerneffekt für unsere junge Mannschaft.“

Den Anfang haben er und sein Team am vergangenen Sonntag gemacht. Das 3:2 gegen den TuS Volmerdingsen war der erste Sieg nach vier zum Teil heftigen Niederlagen. „Ich hoffe, wir haben den berühmten Bock umgestoßen. Momentan sind wir ganz gut in der Spur.“
Es war höchste Zeit für eine Trendwende, denn auch die Trennung von Trainer Giuseppe Inserra Anfang November hatte kaum positive Auswirkungen. „Die Entscheidung war vertretbar, der Verein hat versucht, einen Impuls zu setzen“, sagt Gunjaca: „Aufgrund der Personalmisere hat das aber nicht den erhofften Effekt gehabt.“ In der Winterpause übernahm mit Frank Fandrich ein neuer Coach, und auch der Kapitän rückte ins Trainerteam.

„Wir glauben auf jeden Fall an den Klassenerhalt“, betont der 33-Jährige und verweist lächelnd darauf, dass mit dem Frühling auch die Trainingsbeteiligung wieder besser werde. „Abstiegskampf kann auch Spaß machen, wenn man das gemeinsam annimmt“, findet Gunjaca, der im Podcast auch über seine eigene Zukunft spricht.


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